Petunien

Die Petunie ist ein Klassiker unter den Balkon und Gartenpflanzen. Neben der Geranie ist sie die Königin der Hängepflanzen und kann ebenso in allen nur erdenklichen Farben erworben werden. Die wunderschönen und angenehm duftenden Blüten sind groß und üppig. So ziehen die trompetenförmigen Blüten viele Insekten an und sorgen so für Leben in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon.

Der richtige Standort ist entscheidend

Die Petunia, findet sich bevorzugt an einem sonnigen Standort wieder. Dies ist Ihrer exotischen Herkunft geschuldet. Denn bevor die Pflanze in Europa eingeführt wurde, hatte sie Ihre ursprüngliche Heimat in Südamerika. Aber nicht nur die Sonne ist ein wichtiger Faktor für die lange Blühdauer Ihrer Petunie. VIEL WASSER: Auch an Wasser sollte es der durstigen Pflanze nie mangeln. Daher können Sie an Sommertagen täglich zur Gießkanne greifen um Ihre Topfpflanze zu wässern. Es gilt natürlich, wie bei allen Pflanzen, Staunässe sollte vermieden werden. Konkret trinkt die durstige Pflanze vier bis sechs Liter Wasser an einem heißen Tag. Dies ist auf einem Balkonkasten von 80cm Länge gerechnet. Da diese Menge auch ein stattliches Gewicht entwickelt, ist eine starke Befestigung des Kastens für die Hängepetunien sehr wichtig!

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Düngen der Petunien. Die Pflanzen benötigen aufgrund Ihres ausgiebigen Wachstums, dies können an warmen Tagen bis zu zweieinhalb Zentimeter sein, viel Dünger.

Schon vor dem Pflanzen sollte beachtet werden

Anfangs ist es sinnvoll einen Langzeitdünger zu verwenden, dieser sollte schon vor dem Pflanzen unter die Erde der Starkzehrer gemengt werden. Von Beginn des Juni an, ist die Zugabe von Flüssigdünger in niedrigen Dosen, zum Beispiel mit dem Gießwasser, zu empfehlen. Bei kalkhaltigem Gießwasser kann Eisendünger aus dem Fachhandel zusätzlich verwendet werden. Abgestorbene Petunienblüten

Schädlinge und Krankheit

Wenn Ihre Petunien von Blattläusen befallen sind, dann hilft es meist schon Geduld zu haben. Die kleinen Schädlinge sind Nahrungsquelle für Insekten wie Marienkäfer und werden daher bald verschwunden sein. Natürlich können Sie auch zu einem Hausmittel wie Essigwasser greifen um die winzigen, schwarzen „Blutsauger“ zu verjagen. Eine andere Art des Befalls der bei Petunien auftreten kann, ist der echte Mehltau. Dieser überzieht die Blätter der Pflanze erst Stellenweise und dann gänzlich mit weißen Geflechten. Berührt man ein solches Blatt, stäubt der schimmelartige Befall wie Mehl in die Luft. Die Blätter vertrocknen bald gänzlich. Diese Krankheit sollten Sie mit Mitteln aus dem Fachhandel in den Griff bekommen.

Die farbenprächtige Balkonpflanze erhalten Sie sowohl in einer hängenden Form, welches wohl die beliebteste ist, als auch in einer stehenden. Durch die zusätzliche Vielfalt an Farben und Farbkombinationen lassen sich so wundervolle Blumenarrangements mit den Gartenpflanzen kreieren. Wichtig ist zu wissen, dass die beiden Gruppen in Hängepetunien und Minipetunien unterteilt werden. Zu den Mini-Petunien gehören Carillons, Microtunien, Zauberglöckchen und Million Bells. Die kleineren Blüten der Petunien gehören aber auch zur Entwicklung dieser beliebten Balkonpflanze in den letzten Jahren. So sorgen diese bei beiden Arten für eine regenfestere Kübelpflanze. Zudem wurde die Blühkraft gesteigert, sodass Sie sich den ganzen Sommer über, bis zum ersten Frost, an der wunderschönen Gartenpflanze erfreuen können.

Auch zum Überwintern geeignet

Eine Besonderheit der hängenden Surfinien ist, dass sich sich überwintern lassen. Nach der Blütezeit wird die Petunie ins Haus geholt und bis auf 20cm zurückgeschnitten. Wichtig ist auch das vertrocknete Blütenstände und Zweige entfernt werden. Am besten überstehen die Blüher den Winter ein einem hellen Ort bei circa 10 Grad.