Unsere Haustiere im Sommer – die Katze im Sommer

Wie Sie Ihre Katze im Sommer richtig pflegen, wann Ruhezeiten gut tun und was bei Freigänger Katzen zu beachten ist, erklären wir hier. Ihr geliebter Stubentiger ist wegen seines tierischen Ursprungs zwar ein echter Heißblüter aber eine Überdosis an sommerlicher Hitze kann dennoch schaden. Das die Katze im Sommer aufblüht liegt an Ihren Vorfahren, welche aus den Wüsten Nordafrikas stammen.

Wasser – auch Ihre Samtpfote schätzt eine Abkühlung.

Ein Wassernapf mit frischem Nass sollte daher immer für Ihre Katze erreichbar sein. Durchschnittlich können Sie davon ausgehen, dass Ihre Katze mit einem Gewicht von 5kg circa 200ml bis 250ml Wasser am Tag zu sich nimmt. Wichtig zu wissen ist, dass die schlauen Tiere oft „geheime“ Wasserquellen bevorzugen.

Dies können Vasen, die Gießkanne oder andere Quellen sein. Gerade wenn draußen Hitze herrscht, sollten Sie daher darauf achten, dass sich in diesem Wasser keine Keime bilden. An sehr heißen Tage können Sie Ihrer Katze ebenfalls etwas Wasser ins Waschbecken einlassen. Hier kann das agile Tier seine Pfoten eintauchen. Selbstverständlich ist zu beachten, dass der Wasserstand nur gering ist. Sollte das Tier in das Becken rutschen, besteht so nicht die Gefahr des Ertrinkens. Haben Sie Sorge, dass Ihr Stubentiger zu wenig trinkt, dann kann es helfen kleine Schalen zu verteilen. Gerade neben dem Futter sollte das Wasser nicht stehen. Haben Sie aber einen Trinkbrunnen so wird Ihre Katze im Sommer ganz wild darauf sein.

Noch mehr Abkühlung – geöffnete Fenster sind in jedem Fall zu sichern!

Sie selbst werden schon am Morgen damit beginnen die Wohnung zu lüften, um so die kühle Luft der Nacht einzufangen. Allerdings sollten für Ihre Katze erreichbare, offene Fenster immer mit einem Katzengitter oder einem Katzennetz gesichert sein. Wer nun auf ein gekipptes Fenster zurückgreifen will, der unterschätzt den Freiheitsdrang seiner Katze. Nicht selten versuchen die Vierbeiner dennoch durch den Spalt in die Natur zu gelangen und verklemmen sich dort. Dieses Wagnis kann schlimmer Quetschungen und innere Verletzungen mit sich bringen. Eine Sicherung der Fenster ist also unabdingbar, wenn Sie Ihre Katze gerade nicht beaufsichtigen können.

Sonnenbrandgefahr – warum Ihre Katze im Sommer die Mittagsstunden meiden sollte.

Wichtig ist zu unterscheiden, welche Fellfarbe Ihr Stubentiger aufweist. Sind Gesicht oder / und auch Ohren weiß, denn kann die pralle Mittagshitze schnell einen Sonnenbrand verursachen. Vor allem die Ohren der Katze weisen zudem wenige Haare auf, so der Sonnenschutz noch wichtiger. Achten Sie bei der Wahl des passenden Mittels daher auf folgende Punkte:

  • Der Sonnenschutz muss direkt nach dem Auftragen wirken (ohne chemische Reaktion).
  • Hochwertige Inhaltsstoffe ohne Zusätze und Parfüme bevorzugen.
  • Lichtschutzfaktor 20 und mehr sollte gegeben sein.
  • Die Creme muss schnell einziehen.

Nach dem Motto „sicher ist sicher“, können Sie Ihre Katze zu den Mittagsstunden aber auch in der Wohnung verweilen lassen. Im Anschluss Katzen Sonnencreme auftragen und schon kann Ihr Streuner wieder die Nachbarschaft unsicher machen.

Menschgemachte Gefahren für Ihre Katze im Sommer.

Da wir Menschen leider nicht so robust wie unsere Samtpfoten sind, greift der ein oder andere gerne einmal zu Insektenabwehrmitteln. Der Schutz vor den stechenden Plagegeistern ist auch nicht verkehrt, nur reagiert das Immunsystem von Katzen sehr empfindlich auf die Anwendung solcher Insektizide. Auch in diesem Fall helfen Gitter vor dem Fenster, um sowohl Mensch als auch Katze zu schützen. Gleiches gilt im Garten, Schädlingsgift zum Beispiel gegen Blattläuse, sind für Ihren Schleicher gefährlich. Greifen Sie daher auf biologische Hausmittel zurück um Ihre Blumen und das Gemüse zu schützen. Auch rund um den Grill sollte immer alles abgesichert ein. Der Schutz Ihrer Katze im Sommer geht vor und mit diesen Tipps können Sie die wundervollen Tage gemeinsam genießen.